Alles auf Anfang

Meeresspinne im Aquarium mit Amphore

Nachdem es mich – genauer gesagt: ich mich – die letzten Wochen und Tage sehr gebeutelt habe, hat mir der gestrige Tag am Wasser und im Fischmuseum (Geomar Aquarium an der Kiellinie) sehr gut getan, alles wieder in eine einigermaßen Perspektive zu rücken. Akzeptieren, dass etwas nicht geht, war noch nie so wirlich meines. Doch da sich meine gesundheitliche Situation die letzten Jahre nicht verbessert hat, sind halt auch die Möglichkeiten eingeschränkter. Das habe ich oft genug ignoriert und jedes Mal einen sehr hohen Preis dafür gezahlt. Nachdem ich gestern einige Zeit mit dem Therapie-Rochen verbracht habe, dachte ich mir: „Lass dich doch einfach mal treiben. Mach dir nicht dauernd Druck, etwas zu tun“. Eigentlich sollte ich schon lange davon absein, zu glauben, ich müsse meinen Wert beweisen, in dem ich unbedingt was tue.

Brotlaib auf Kuchengitter

Das heißt natürlich nicht, dass ich nun so gar nichts mehr machen werde. Aber in meinem Tempo und nicht unter dem Aspekt, wieviel Einkommen es bringen könnte. Heute habe ich die Geschichten für die Anthologie sortiert und ein Brot gebacken. Das muss reichen. Es ist übrigens ein Dinkel-Buchweizen-Weizenbrot mit Haselnüssen.

4 Kommentare

  1. Birgit

    mein charmantes selbst ist irgendwo in der hitzewelle abhanden gekommen
    aber selbst die kinder im nachbargarten sind nur am nölen und rumheulen
    das scheint gerade nicht die zeit für liebreiz zu sein
    runterschalten und unabänderliches akzeptieren
    ich übe mich auch gerade darin
    umarm und allerliebste grüße

  2. Ich mal wieder, liebe Karin. Gelesen habe ich immer bei dir, kommentieren war schwer. Mich hat es nämlich mal wieder richtig entschärft, mit Rettungswagen und Tatütata in die Notaufnahme.
    Wie Recht du hast. Wir müssen darauf achten, dass Schaffensphasen im guten Gleichgewicht sind mir Ruhe und Entspannung. Es ist nicht zu befürchten, dass wir ins ewige Nichtstun abgleiten. Das liegt nicht in unserer Natur.
    Heute ist bei mir Stricken angesagt. Ich möchte eine neue Mütze haben und werde mal loslegen, in meinem Tempo.
    Herzliche Grüße an dich

    • Mensch Gudrun, du machst Sachen. Ich muss gestehen, ich war besorgt und hättest du dich diese Woche nicht gemeldet, ob auf deinem Blog oder hier, hätte ich dir eine Mail geschrieben. Was die Schaffenspausen betrifft, so brauche ich die mehr und mehr. Erhol dich gut. Was strickst du gerade. Ich bin noch immer am Pullover, der eigentlich eine Jacke werden sollte. Alles Liebe

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Zurück nach oben