37 ° – zu heiß zum Denken

Mir ist es einfach zu heiß und wenn die Befürchtungen der Klimafoscher:innen stimmen, dann ist das erst er Anfang. Wir haben sage und schreibe 37 °. Heute Nacht bin ich auf die Terrasse raus, in der Hoffnung ein wenig Abkühlung zu finden, doch weit gefehlt, draußen war es fast noch wärmer als drinnen und ich wohne ebenerdig und habe den ganzen Tag alles zugezogen, damit es wenigstens drinnen halbwegs erträglich bleibt. Das Kochen haben wir fürs erste eingestellt, also bis aufs Brotbacken. Heute gibt es etwas aus dem Peace Kochbuch von Rüdiger Dahlke und zuwar ein Wassermelonen-Tomaten Carpaccio. Zu Trinken gibt es hauptsächlich Tee aus den Kräutern in unserem Garten oder, wie heute, Zitronen-Ingwer-Chilli Tee mit Datteln gesüßt. Der schmeckt auch kalt.

Für die Vögel gibt es draußen überall Wasserstellen und die Amseln kriegen regelmäßig ihren Apfel. Ist von denen nur noch ein kleiner Rest, geben sie mir einen dezenten Hinweis und legen mir was übrig ist auf die Terrasse. Ich habe mir ja einige Tage freigegeben und das ist wohl auch gut so, denn ich scheine in Slow Motion zu denken. Viktor wollte noch das Nötigste einkaufen und ich habe sage und schreibe 15 Minuten gebraucht, um einen Einkaufszettel zu schreiben.

3 Kommentare

  1. Birgit

    heute morgen zum rauschen des regens aufgewacht – so eine freude
    in der einfahrt in nachbars garten einer amsel beim platschen in den pfützen zugesehen
    heute den ganzen tag nur erholt und durchgeatmet
    umarm und allerliebste grüße

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Zurück nach oben